Montag, 7. April 2008

Südafrika - Das Land, das nicht loslässt

Der letzte Tag der zurückgebliebenen 45 Mitglieder unserer Reisegruppe bricht an. Um 9.00 Uhr fuhren wir zur SAB Brauerei (South African Breweries“) in Newlands, wo wir auf Vermittlung der Neutraublinger Weltmarktfirma Krones eine kostenlose Führung durch das Gelände der weltweit zweitgrößten Brauerei erhalten. Hier wird allerdings nicht nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut, denn da gibt es neben Hopfen, Malz und Wasser auch noch Mais als Zutat beim Herstellungsprozess. Beim Rundgang konnten wir immer wieder das KRONES-Logo entdecken und fühlten dabei schon ein bisschen Heimat. Nach einer Verkostung der verschiedensten Biersorten, vom „BLACK LABEL“ bis zu den Bier-Mixgetränken, ging es weiter in das 45 Minuten entfernt gelegene Stellenbosch, das berühmteste Weinanbaugebiet Südafrikas, das aber auch eine bedeutende Universität beherbergt. Ein kleiner Bummel durch die historischen Straßenzüge war uns möglich und dann tauchten wir wieder in die „afrikanische Welt pur“ ein. Auf dem Gebiet eines weitläufigen Weingutes gibt es im Spier Wine Estate einen Erlebnispark mit den verschiedensten Facetten, darunter das Essen in gemütlichen Terrassen in einem Baumhaus mit verschiedensten köstlichen Vorspeisen, unterschiedlichsten Hauptgerichten vom Storch über Lamm und Chicken, bis zu herrlichem Obst und verführerischen Desserts. So gestärkt waren einige mutig genug, den träge dahin dösenden Geparden zu streicheln, die letzten Souvenirs einzukaufen oder den hervorragenden Wein zu verkosten. Um 15.30 Uhr ging es dann zurück in die Stadt an die Waterfront, der großen Einkaufsmeile am Hafen mit unzähligen Geschäften und Shops und herrlichem Blick auf das Meer. Nach einer kurzen Führung durch unseren Guide Andrew Poole hatten wir noch zwei Stunden Zeit, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden, wobei die Trikots der südafrikanischen Nationalelf am gefragtesten waren. Einige nutzen die Zeit um sich mit einem Helikopter in die Lüfte über Kapstadt zu begeben. Um 19 Uhr gab es dann Abendessen mit Vorspeisensalat und riesengroßen Pizzasin im Primi Platti mit Blick auf das Meer. Dort erreichte uns dann der Anruf, dass die erste Gruppe erst mit 45 Minuten Verspätung in Kapstadt abgeflogen war und deshalb den Anschlussflug nach München verpasste. Geplante Ankunft in Regensburg deshalb erst um 1.00Uhr. Dann ist die ganze Mannschaft 21 ½ Stunden auf den Beinen. Wir in Kapstadt trafen dann frohen Mutes um 22 Uhr im Hotel ein, wo Domkapellmeister Roland Büchner nochmals sehr herzlich Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner stellvertretend für das Domkapitel Regensburg dankte für die Ermöglichung der Reise. Zugleich dankte er auch den beiden Reiseleitern Hagen Horoba und Christof Hartmann für ihren Einsatz im Vorfeld der Reise und während des gesamten Aufenthaltes in Südafrika. Mit „O du stille Zeit“ von Franz Biebl verabschiedeten sich die Domspatzen dankbar in die letzte und zugleich wohl kürzeste Nacht in Südafrika.

Kommentare:

BvB hat gesagt…

Guten Abend nach Südafrika,
dem ganzen Team, Allen - die irgendwie die Reise mitgestaltet haben, den Betreuern und und und möchten wir ein ganz herzliches Vergelt's Gott sagen. Es war in jeder Beziehung eine Superleistung, die da präsentiert wurde. Wir, die Zuhausevordembildschirmsitzenden, wissen das wohl zu schätzen.
Jetzt wünschen wir noch eine gute, wenn auch kurze Nacht, und freuen uns auf das Wiedersehen.
Ganz herzliche Grüße
Fam. Anders

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen ein letztes Mal nach Südafrika (auch wenn Ihr diesen Brief wahrscheinlich erst nach der Heimkehr lesen werdet), in diesen Minuten hebt Eure Maschine ab gen Heimat. Ich wünsche Euch einen angenehmen und vor allem sicheren Flug!
An dieser Stelle möchte ich mich bedanken, bedanken bei allen, die diese Reise ermöglicht haben - bei denjenigen, die uns täglich mit ausführlichen Berichten und schönen und informativen Bildern versorgt haben - bei der Reiseleitung - bei Herrn Hartmann für die "Kommunikation" via Skype - bei Herrn Büchner für die chorische und manchmal wahrscheinlich auch "heimwehtechnische" Betreuung - Herrn Liebl für die Begleitung und Betreuung - bei den Chorpräfekten - und und und ....
Sollte ich nun im Überschwang der Wiedersehensfreude jemanden vergessen haben, so möge Er (oder Sie) es mir verzeihen. Bis heute Abend! Herzliche Grüße Lieselotte Wirth

Anonym hat gesagt…

Dank an alle!Es war für Euch alle nicht nur ein grandioses Erlebnis, sondern auch eine Superleistung. Durch die herrlichen Berichte waren wir zuhause immer mit dabei.
Wir wünschen einen angenehmen Rückflug u. freuen uns auf den Sonnengesang in Regensburg.

Fam.Manglkrammer

Anonym hat gesagt…

Ich werde sie vermissen, die tägliche Auszeit zwischen der Arbeit, die kleine Kopfreise nach Südafrika. Ganz weit weg zu sein und doch dabei sein dürfen: das war es, was uns diese Berichte vermittelt haben. Sie haben uns Südafrika ein Stück näher gebracht. Es war nicht nur die Frage, wie geht es meinem Sohn - ach, er lächelt ja ganz frühlich auf dem Foto - sondern auch eine gute Portion Fernweh, die mich jeden Tag an den Bildschirm gezogen hat. Wenn ich dann gar von den vielen endemischen Arten am Kap der guten Hoffnung lese, dann würde die Biologin in mir am liebsten sofort aufbrechen.
Ich möchte mich gerne bei allen, die die Reise organisiert, finanziert, begleitet und beschrieben haben bedanken. Es war schön, auf diese Art mit ihnen allen unterwegs zu sein. Danke
Brigitte Schütze